- Wenn 99 Prozent sagen, es geht nicht, lohnt sich die Frage, wie es doch gehen könnte. KI liefert dir dafür neue Perspektiven und rechnet dein Ziel rückwärts bis heute.
- Wer sich nicht jeden Tag 20 bis 30 Prozent seiner Zeit mit der größten Technologie seiner Zeit beschäftigt, ist hinten dran. Gerade ist das KI.
- Warum nicht jetzt? Arbeit dehnt sich auf die Zeit aus, die du ihr gibst. Setz die Frist kürzer und lass dir von KI deine Ausreden zerlegen.
- Deine Worte formen, was du glaubst. Lass KI deine Formulierungen und Glaubenssätze analysieren.
- Deine Meinung ist nicht die Realität. Schau, was nachweislich funktioniert. Und bei KI-Projekten heißt das: 80 Prozent Kultur und Kommunikation, 20 Prozent Technologie.
Eine neue Perspektive auf deine Situation
Wenn du auf eine Situation festgefahren bist: Beschreib sie und lass dir zeigen, wie du anders draufschauen kannst.
Ich stecke gerade in folgender Situation fest: [Situation beschreiben, auch wie es mir damit geht] Gib mir fünf unterschiedliche Perspektiven, wie ich darauf schauen kann. Mindestens eine davon soll eine Wachstumsperspektive sein: Was kann ich aus der Situation lernen und für mich mitnehmen? Beziehe jede Perspektive konkret auf das, was ich beschrieben habe, keine allgemeinen Ratschläge. Wenn dir für eine gute Perspektive Informationen fehlen, frag nach, statt etwas anzunehmen.
Dein Ziel rückwärts bis heute
Reverse Engineering: Du beschreibst das Ziel so, als hättest du es schon erreicht, und die KI rechnet den Weg zurück bis zum heutigen Tag.
Mein Ziel: [Ziel konkret beschreiben, mit Datum] Meine Ausgangslage heute: [wo ich gerade stehe, was ich habe, was mir fehlt] Stell dir vor, ich habe dieses Ziel erreicht. Arbeite dich vom Zieldatum rückwärts bis zum heutigen Tag: 1. Welche Meilensteine musste ich auf dem Weg erreichen? 2. Was genau musste ich bis zu jedem Meilenstein tun? 3. Was musste ich dafür aufgeben oder riskieren? 4. Was ist der erste Schritt, den ich diese Woche gehen muss? Sei ehrlich, wo das Ziel mehr verlangt, als ich vielleicht denke. Wenn dir Angaben fehlen, frag nach.
Fordere mich heraus: 30 Minuten statt vier Stunden
Die geplante Zeit radikal kürzen und die Ausreden mit KI zerlegen. Wer vier Stunden einplant, braucht auch vier Stunden.
Ich habe folgende Aufgabe: [Aufgabe beschreiben] Ich schätze, dass ich dafür [z. B. vier Stunden] brauche. Fordere mich heraus: Warum kann ich das nicht in [z. B. 30 Minuten] schaffen? 1. Frag mich nach meinen Gründen, warum es länger dauert. 2. Nimm jeden Grund einzeln auseinander: Was davon ist wirklich nötig, was lässt sich weglassen, vereinfachen oder an KI abgeben? 3. Mach mir daraus einen konkreten Ablauf für die kürzere Zeit. Sei direkt, aber nenne es ehrlich, wenn ein Teil wirklich nicht schneller geht.
Bevor du Meetings oder Chats auswerten lässt
Für die Vokabular-Analyse brauchst du in ChatGPT die Erinnerungsfunktion, oder du gibst der KI Transkripte deiner Meetings. Bei aufgezeichneten Meetings gilt: Datenschutz klären, bevor du sie hochlädst – vor allem, wenn andere Personen sprechen oder es um Firmeninhalte geht.
Dein Vokabular und deine Glaubenssätze analysieren
Funktioniert mit aktivierter Erinnerung in ChatGPT oder mit Meeting-Transkripten. Maxi hat das mit über 300 Meetings gemacht, sein häufigstes Wort: easy.
Ich möchte mein Vokabular analysieren. Nutze dafür [alles, was du aus unseren bisherigen Gesprächen über mich weißt / die angehängten Meeting-Transkripte]. 1. Welche Wörter und Formulierungen verwende ich besonders oft? 2. Welche Glaubenssätze stecken darin, positive wie negative? 3. Mein Ziel ist [Ziel]. Welche Glaubenssätze stehen diesem Ziel im Weg, und wie könnte ich sie umformulieren? Belege jedes Muster mit konkreten Stellen oder Zitaten. Wenn die Datenbasis für eine Aussage zu dünn ist, sag das, statt etwas zu konstruieren.
Was deine Zahlen wirklich sagen
Statt Meinung: Fakten. Verbinde Claude oder ChatGPT über einen Konnektor mit deinem System und frag direkt nach.
Werte die Daten aus [System, z. B. CRM, Shop, Social-Media-Analytics] der letzten sechs Monate aus. Was sind die zehn wichtigsten Insights? Konkret: - Was funktioniert nachweislich am besten (Aufrufe, Verkäufe, Abschlüsse)? - Was funktioniert nicht, obwohl ich viel Zeit hineinstecke? - Welche Muster hätte ich ohne die Zahlen übersehen? Nenne zu jedem Insight die Zahlen, auf denen er beruht. Keine Interpretation ohne Datengrundlage.
- ChatGPT Für Perspektivwechsel, Reverse Engineering und, mit aktivierter Erinnerung, die Analyse deines eigenen Vokabulars. ↗
- Claude Als Sparringspartner, wenn du deinen eigenen Kopf nicht überlisten kannst. Über Konnektoren auch direkt an deine Systeme angebunden. ↗
- Reality Transurfing von Vadim Zeland Buchtipp von Maxi, komplex zu lesen. Die Kernidee: Du erschaffst den Weg, der funktioniert, statt nur auf die Wege zu schauen, die gescheitert sind. Auf Deutsch als TransSurfing erschienen. ↗
- Das Robbins Power Prinzip von Anthony Robbins Das Buch, das für Niklas damals alles verändert hat: Entscheidend ist nicht die Situation, sondern die Perspektive. Dazu das transformative Vokabular. ↗
- Parkinsonsches Gesetz Arbeit dehnt sich genau in dem Maß aus, wie Zeit für ihre Erledigung zur Verfügung steht. Der Grund, warum kürzere Fristen funktionieren. ↗